Bericht RoboCup Junior Weltmeisterschaft in Salvador 2025

Montag, 14. Juli: Die Anreise

Wie schon bei unseren letzten Vorbereitungen im Robotik-Zimmer packten wir akribisch unsere Koffer mit Werkzeug, Ersatzteilen und unserer Teambekleidung. Die Reise startete am frühen Morgen in Chur. Von dort aus ging es mit dem Zug zum Flughafen Zürich. Nach einem langen Flug mit Zwischenstopp in Lissabon landeten wir schliesslich in Salvador, Brasilien. Die tropische Hitze war eine sofortige Umstellung für das ganze Team.

Dienstag, 15. Juli: Vorbereitung und Setup

Nach der Ankunft im Hotel nutzten wir den Tag, um uns zu akklimatisieren und die Arena zu besichtigen. Wir richteten unseren Arbeitsplatz ein und begannen sofort mit den ersten Tests, um sicherzustellen, dass die Sensoren unserer Roboter auch unter den veränderten Lichtverhältnissen in Brasilien korrekt funktionierten.

Ein Foto von Unserem Roboter auf dem Rescue-Line Spielfeld

Der Wettkampf (16. Juli – 20. Juli)

Wir sind an den Wettkampftagen jeweils früh aufgestanden, um pünktlich gegen 8 Uhr in der Arena einzutreffen. Da wir dieses Jahr als ein einzelnes Team in der Kategorie Rescue Line antraten, konnten wir uns voll und ganz auf unseren Roboter konzentrieren.

Erste Wertungsläufe: Im ersten Wertungslauf hatten wir mit technischen Problemen zu kämpfen, weshalb der Roboter noch nicht wie gewünscht funktionierte.

Steigerung: Wir haben jedoch schnell aus den vorherigen Fehlern gelernt und konnten uns deutlich verbessern.

Abschluss: Im letzten Wertungslauf vor dem Abschluss absolvierten wir unseren besten Lauf der Woche. Insgesamt haben wir uns punktemässig sehr gut geschlagen und konnten mit den internationalen Teams mithalten.

Rangverkündigung: Am Nachmittag des 20. Juli fand die Rangverkündigung statt.

Foto von der Stadt Slavador

Aufenthalt und die stressige Rückreise

Vom 21. bis zum 24. Juli blieben wir noch in Salvador, um die Stadt kennenzulernen und uns nach den anstrengenden Wettbewerbstagen zu erholen.

Die Rückreise am 25. Juli gestaltete sich jedoch schwierig. In Salvador starteten wir mit einer Verspätung, was dazu führte, dass wir unseren Anschlussflug in Lissabon verpasst haben. In einer sehr stressigen Atmosphäre mussten wir am Flughafen einen Ersatzflug organisieren, um schliesslich über Zürich zurück nach Chur zu gelangen.

Resultate und Schlussfolgerung

Ergebnis: Rescue Line: 13. Platz (von ca. 30 Teams)

Fazit

Obwohl dies ein grosser internationaler Wettkampf war, haben wir ein sehr respektables Ergebnis erzielt. Wir haben gelernt, wie man an einem solchen Wettbewerb teilnimmt und vor allem, wie man mit technischen Rückschlägen und Stresssituationen umgeht. Wir konnten viele Tipps von anderen Teams aus ganz Europa und der Welt sammeln und hatten trotz der stressigen Rückreise sehr viel Spass.

Pläne für die Zukunft

Da wir nun das Niveau der Weltmeisterschaft kennen und die Lösungen anderer Teams analysieren konnten, haben wir bereits klare Vorstellungen für unseren nächsten Roboter. Unser Ziel ist es, uns in den kommenden neun Monaten auf den nächsten Wettbewerb vorzubereiten und uns erneut für die Weltmeisterschaften zu qualifizieren.

Unser Roboter für die Weltmeisterschaften

Ein Foto von unserem Arbeitsplatz in der Arena

Ein Foto von unserem Team mit dem Brasilianischen und dem Slovakischen Teams

Bericht Robocup Junior Austrian Open 2024

Mittwoch, 8. Mai:

Vor unserer Reise packten wir die wichtigsten Utensilien aus dem Robotikraum (Werkzeuge, Ersatzteile und Teambekleidung) in einen Koffer. Am Morgen traf sich das gesamte Team am Bahnhof Chur, von wo wir mit dem Zug nach Buchs fuhren. In Buchs stiegen wir in den Zug nach Graz. Am Abend checkten wir ins Hotel ein und erkundeten anschließend die Stadt Graz.

Freitag, 9. Mai:

Nach dem Frühstück im Hotel machten wir uns auf den Weg zur Messehalle, wo der Wettkampf stattfand, und checkten gegen 8 Uhr ein. Nach der organisatorischen Abwicklung begannen wir mit dem Testen und Kalibrieren unseres Roboters. Unser erster Lauf verlief nicht optimal, doch er half uns, einige Fehler zu erkennen. Der zweite Lauf am Nachmittag war wesentlich erfolgreicher. Zufrieden kehrten wir ins Hotel zurück und freuten uns auf den nächsten Tag.

Samstag, 10. Mai

Am zweiten und letzten Wettkampftag absolvierten wir unseren dritten Lauf und beendeten damit die Austrian Open. Wir waren größtenteils zufrieden mit dem letzten Lauf und gespannt auf unsere Platzierung. Nach der Rangverkündigung und der Abschlusszeremonie erkundeten wir erneut die Stadt Graz, bevor wir um 21:30 Uhr den Nachtzug bestiegen.

Sonntag, 11. Mai:

Früh morgens um 6:30 Uhr kamen wir in Buchs an und nahmen den Zug nach Chur. Auf der Rückfahrt reflektierten wir über den Wettbewerb und diskutierten bereits neue Strategien für das nächste Mal.

Resultate:

  • Rescue Line (Angelo Mattia Di Palma, Jakub Nagy, Elia Cotti, Damiano Zanoni): 9. Platz, Auszeichnung für die beste Dokumentation und das beste Poster gewonnen.

Schlussfolgerung:

Das war unser zweiter richtiger Robotikwettkampf, daher hatten wir keine allzu hohen Erwartungen. Unser Ziel war es, besser abzuschneiden als im Vorjahr, was uns auch gelungen ist. Wir erhielten viele Tipps von anderen Teams aus ganz Europa und hatten vor allem viel Spaß.

Pläne Für die Zukunft:

Nach den Austrian Open haben wir einen Monat Zeit, um unseren Roboter zu verbessern, da wir direkt an der EM in Hannover teilnehmen. Das ist nicht viel Zeit, daher werden wir nur die notwendigsten Verbesserungen vornehmen, um nicht zu viel zu riskieren.